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Physikdepartment    Abteilung Vorlesung

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Drehung der Polarisationsebene im Magnetfeld (Faraday)

Kurzbeschreibung

Das Joch eines Elektromagneten (mit zwei Spulen, Phywe) ist der Länge nach durchbohrt und wird mit einem Glaszylinder (Durchmesser etwa 12 mm) gefüllt, dessen Endflächen parallel geschliffen und poliert sind. Durchleuchtet man diesen Glaszylinder mit einem polarisierten Laser und bringt hinter der Anordnung den Laserstrahl mit einem entsprechend eingestellten Polarisationsfilter zum Verschwinden, dann ergiebt sich eine Aufhellung des Strahls, sobald man das Magnetfeld mit Hilfe der Spulen einschaltet.

In Zusammenhang mit dem Versuch 3275 Optische Aktivität einer Zuckerlösung kann dieser Versuch noch erweitert werden. In diesem Fall ersetzt man den Polarisator durch eiinen Spiegel und strahlt erneut, dieses mal jedoch in umgekehrter Richtung durch den Glasstab. Mit Hilfe eines haldurchlässigen Spiegels wird der Laserstrahl an die Wand projeziert. Stellt man nun wieder einen Polarisator zwischen haldurchlässigem Spiegel und Leinwand, so kann gezeigt werden, dass sich die Drehrichtung der Polarisation verdoppelt. Also genau anders als bei der Drehung der Polarisationsebene durch die Zuckerlösung.

Betriebsanleitungen: Laser, Elektrogeräte

Grafik 3285

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